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Hauptsitz Rockwood Lithium zieht in den Industriepark Höchst/Frankfurt

Die Rockwood Lithium GmbH verlegt ihren Frankfurter Standort in den Industriepark Höchst. Der weltweit führende Hersteller von Lithiumverbindungen übernimmt Ende Oktober Büro- und Laborflächen im Südosten des Industrieparks, wo künftig Geschäftsführung, Forschung- und Entwicklung, das globale Marketing sowie der Vertrieb Europa beheimatet sind. Mit der Standortverlagerung in den Industriepark Höchst schafft sich Rockwood Lithium eine gute Voraussetzung für die weitere Entwicklung des Unternehmens.

Rasante Nachfrage

Rockwood Lithium beschäftigt weltweit rund 1.200 Mitarbeiter und hat im Jahr 2012 einen Jahresumsatz von ca. 335 Millionen Euro erzielt. Der Weltmarktführer  im Bereich der Lithiumverbindungen ist auch ein bedeutender Anbieter von Caesium-Verbindungen sowie weiterer Metallprodukt-Spezialitäten auf Basis von Zirkon, Barium oder Titan. Mit dieser Produktpalette ist das Unternehmen, das zu der auf anorganische Spezialitäten konzentrierten US-amerikanischen Rockwood-Holdings gehört, bestens positioniert, um sich bei einer stetig wachsenden Nachfrage erfolgreich zu entwickeln. Dies gilt insbesondere für die erwartet rasant steigende Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien aus der Automobilindustrie.

Topmoderne Büro- und Laborflächen

Hierfür benötigt Rockwood Lithium optimale Rahmenbedingungen, die am bisherigen Frankfurter Firmensitz aufgrund fehlender Erweiterungsmöglichkeiten nicht gegeben waren. Im Industriepark Höchst bezieht das Unternehmen mit 120 Mitarbeitern topmodern ausgestattete Büro- und Laborflächen in einem erst vor wenigen Jahren errichteten Forschungsgebäude, das aufgrund einer innovativen Konzeption mit dem Bedarf der Nutzer weiterentwickelt werden kann. Die Standortbetreibergesellschaft Infraserv Höchst hat für Rockwood Lithium rund 7.000 Quadratmeter Büro- und Laborflächen bereitgestellt und verschiedene Sondereinbauten realisiert, die für die anspruchsvollen Forschungsaktivitäten des Unternehmens erforderlich sind. 

„Beste Voraussetzungen für weiteres Wachstum“

„Mit der Standortverlagerung in den Industriepark Höchst schaffen wir beste Voraussetzungen für weiteres Wachstum und eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens“, so Dr. Steffen Haber, Vorsitzender der Geschäftsführung Rockwood Lithium. „Zudem finden wir im Industriepark Höchst eine bedarfsgerechte Infrastruktur für unsere anspruchsvollen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten vor. So können wir uns ganz auf unser Kerngeschäft konzentrieren, da viele erforderliche Services erbracht werden.“ Weitere Argumente für die Standortauswahl seien die verkehrsgünstige Lage und die Nähe zum Frankfurter Flughafen, die für ein weltweit operierendes Unternehmen von großer Bedeutung sind. Auch das am Standort vorhandene Netzwerk aus mehr als 90 Unternehmen der Chemie- und Pharmabranche, verwandten Prozessindustrien sowie vielen Spezial-Dienstleistern ist für Rockwood Lithium sehr attraktiv.

„Einmaliges Gesamtpaket für forschende und produzierende Firmen“

Dr. Roland Mohr, Geschäftsführer der Industriepark-Betreibergesellschaft Infraserv Höchst, freut sich über den neuen Standortteilnehmer. „Die Standortentscheidung eines Weltmarktführers, der sich in einem sehr innovativen und zukunftsträchtigen Marktsegment ausgezeichnet positioniert hat, belegt einmal mehr die Attraktivität des Industrieparks Höchst als Forschungs- und Produktionsstandort“, so Dr. Mohr. „Durch die Verbindung aus industriespezifischen Dienstleistungen, einer technisch anspruchsvollen und bedarfsgerechten Infrastruktur sowie den logistischen Vorzügen und der für viele Unternehmen interessanten Nähe zu potenziellen Kunden und Partnern können wir forschenden und produzierenden Unternehmen ein einmaliges Gesamtpaket anbieten.“

 

Infraserv Höchst mit Sitz in Frankfurt am Main ist als Betreiber technisch anspruchsvoller Infrastrukturen Partner für Unternehmen der Chemie- und  Pharmabranche sowie verwandter Prozessindustrien. Mit Kompetenz und Erfahrung bei Standortbetrieb, -management und –beratung schafft Infraserv Höchst Standortvorteile für die Kunden. Das Unternehmen, das unter anderem den Industriepark Höchst betreibt, bietet Leistungen in den Bereichen Site Services, Energien, Entsorgung und Logistik an.

Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören Infraserv Logistics, Provadis Partner für Bildung und Beratung und der Technikumsdienstleister Technion zur Infraserv Höchst-Gruppe.

Die Infraserv GmbH & Co. Höchst KG beschäftigt rund 1.900 Mitarbeiter und 149 Auszubildende. Zur Infraserv-Höchst-Gruppe gehören rund 2.700 Mitarbeiter und 174 Auszubildende. Im Jahr 2012 erzielte Infraserv Höchst inklusive der Tochtergesellschaften einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro.

 

Der Industriepark Höchst ist Standort für rund 90 Unternehmen aus den Bereichen Pharma, Biotechnologie, Basis- und Spezialitäten-Chemie, Pflanzenschutz, Lebensmittelzusatzstoffe und Dienstleistungen. Rund 22.000 Menschen arbeiten im Industriepark. Das Gelände ist 460 Hektar groß; davon sind noch 50 Hektar frei für Ansiedlungen. Die Unternehmen im Industriepark investierten im Jahr 2012 insgesamt rund 310 Millionen Euro am Standort. Die Summe der Investitionen beträgt seit dem Jahr 2000 etwa 5,5 Milliarden Euro.

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